100 Jahre Burgenland - ABC rund um den See

1921 - 2021

Wir, die 3. und 4. Jahrgänge der Akademie der Wirtschaft Neusiedl am See, starteten zum "Burgenland-Jubiläum" ein Projekt, das sich "100 Jahre Burgenland - ABC rund um den See" nennt. Zu jedem Buchstaben im Alphabet überlegten wir uns Themen, die für das Nordburgenland eine Bedeutung haben, beziehungsweise für diese Region typisch sind. In Gruppen- und Einzelarbeiten wurden von den Schülern „Kleinprojekte“ erstellt, die auf dieser Website aufrufbar sind. Dazu drückt man ganz einfach auf den gewünschten Buchstaben des Alphabetes

Zu den Projekten

Burgenland – Überblick zur Entstehungsgeschichte

Das Gebiet des heutigen Burgenlandes gehörte bis 1918 zur ungarischen Reichshälfte Österreich-Ungarns. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges, als die Habsburgermonarchie zerfiel und zwischen den neuen Republiken Österreich und Ungarn eine Grenze gezogen wurde, stellte man die zukünftige Staatszugehörigkeit in Frage. Das damals vor allem vom US-Präsident Wilson propagierte "Selbstbestimmungsrecht der Völker" sah den Anschluss "Deutsch-Westungarns" an Österreich vor. Diese Forderung wurde bei den Friedensverhandlungen in Paris auch berücksichtigt. Im Friedensvertrag von St. Germain (10. September 1919) wurde nach Unterzeichnung und Ratifizierung des Vertrags das Burgenland – der Name entspricht der alten ungarischen Komitatsbezeichnung - Österreich zugesprochen. Ungarn versuchte, die Übergabe, die am 28. August 1921 stattfinden sollte, mit Waffengewalt zu verhindern. Ungarische Partisanenverbände bedrohten die Ostgrenze Österreichs und die Lage drohte zu eskalieren. Erst durch das Einmischen der alliierten Siegermächte und Unterzeichnung des "Venediger Protokolls" (13. Oktober 1921) konnten die österreichischen Behörden das neue Bundesland übernehmen. Das als Landeshauptstadt vorgesehene Ödenburg samt Umgebung verblieb nach einer Volksabstimmung jedoch bei Ungarn.

Quelle: https://www.burgenland.at/verwaltung/land-burgenland/geschichte/